
Der Kanton St. Gallen plant in Rapperswil- Jona ein neues Berufs- und Weiterbildungszentrum (BWZ) für 1600 Lernende. Am 8. März 2026 entscheiden wir über den Baukredit.
Der Neubau schafft optimale Lernbedingungen für die Fachkräfte von morgen. Am heutigen Standort ist das nicht möglich: Die Schule ist baulich in einem schlechten Zustand und das Areal bietet keinen Platz für dringend notwendige Erweiterungen.
Argumente
Optimale Lernbedingungen für 1600 Lernende
Das neue BWZ bietet zeitgemässe Unterrichtszimmer, offene Lernlandschaften und Praxiszonen. So profitieren die Lernenden von zukunftsgerichteten Methoden und praxisnahen Ausbildungsmöglichkeiten.
Das neue BWZ stärkt die Wirtschaft im Kanton St. Gallen
Gut ausgebildete Fachkräfte sichern die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im Kanton St.Gallen. Das BWZ bildet hochqualifizierte Nachwuchskräfte direkt dort aus, wo sie gebraucht werden.
Der Kanton St. Gallen spart Geld
Durch Planung und Bau in Eigenregie spart der Kanton langfristig viel Geld, das in weitere Bildungsprojekte investiert werden kann. Die bisherigen Mietkosten in der Höhe von jährlich 984'000 Franken fallen weg.
Bessere Rahmenbedingungen für die Berufs- und Laufbahnberatung
Die Berufs- und Laufbahnberatung wird direkt ins BWZ integriert, was die Wege verkürzt und eine engere Zusammenarbeit ermöglicht. Lernende erhalten dadurch eine umfassende Unterstützung bei Ausbildung und Berufswahl.
Bildung und Wirtschaft rücken zusammen
Das neue BWZ liegt in Rapperswil-Jona nahe zur Ostschweizer Fachhochschule OST und zu vielen Wirtschaftsbetrieben. Die Nähe ermöglicht Wissenstransfer, schafft Synergien und ermöglicht eine optimale Ausbildung direkt vor Ort.
Das BWZ wird als Arbeitgeber attraktiver
Eine moderne Infrastruktur erhöht die Unterrichtsqualität. Gleichzeitig erleichtern attraktive Arbeitsplätze dem BWZ die Rekrutierung von motivierten, gut ausgebildeten Lehrpersonen.
Politische und lokale Unterstützung
Der St. Galler Kantonsrat unterstützt das Vorhaben einstimmig. Rapperswil-Jona stellt das Grundstück zur Verfügung – die Stimmbürgerschaft hat dem Landverkauf bereits zugestimmt. Das BWZ geniesst somit Rückhalt aus der Bevölkerung sowie aus allen Parteien und Regionen.
Köpfe
Allianz für eine starke Berufsbildung
Der Neubau des Berufs- und Weiterbildungszentrums Rapperswil-Jona geniesst breite Unterstützung:
- 17. September 2025: Einstimmiger Kantonsratsbeschluss zum Neubau des Berufs- und Weiterbildungszentrums am Standort Südquartier
- 8. März 2016: Zustimmung der Stimmbürgerschaft von Rapperswil-Jona zum Landverkauf an den Kanton St. Gallen
Um diesem wichtigen Vorhaben zusätzlichen Rückhalt zu geben, hat sich eine breite Allianz aus Politik, Wirtschaft und Bildung zusammengeschlossen.
Vertreterinnen und Vertreter aus allen Regionen des Kantons bilden gemeinsam die «Allianz für eine starke Berufsbildung».
Kernkomitee
Kurt Kälin
Kantonsrat SVP
Barbara Dillier
Stadtpräsidentin
Rapperswil-Jona
Markus Bänziger
Direktor IHK St. Gallen-Appenzell
Felix Keller
Kantonsrat FDP und Geschäftsführer Kantonaler Gewerbeverband
Simon Elsener
Geschäftsführer Impulsort
Zürichsee-Linth
Susann Helbling
Kantonsrätin SP
Stefan Kriz
Rektor BWZ
Rapperswil-Jona
Yvonne Suter
Kantonsrätin Die Mitte
Christian Buhl
CEO Geberit AG
Oskar Seger
Kantonsrat FDP
Tanja Zschokke
Kantonsrätin Grüne
Sarah Noger-Engeler
Kantonsrätin GLP
Unterstützerinnen und Unterstützer
Andreas Hartmann, Präsident Kantonaler Gewerbeverband, Rorschach; Jens Jäger, Gemeindepräsident Bad Ragaz und Kantonsrat FDP; Daniel Grünenfelder, Unternehmer und Kantonsrat Die Mitte, Bad Ragaz; Cornel Blöchlinger, Kantonsrat SVP, Neuhaus; Franziska Tschudi Sauber, Verwaltungsratspräsidentin Weidmann Group, Rapperswil-Jona; Trudy Cozzio, Kantonsrätin Die Mitte, St. Gallen; Benedikt Würth, Ständerat Die Mitte, Rapperswil-Jona; Boris Tschirky, Gemeindepräsident Gaiserwald und Kantonsrat Die Mitte; Mathias Müller, Stadtpräsident Lichtensteig und Kantonsrat Die Mitte; Brigitte Pool, Kantonsrätin FDP, Uznach; Christoph Bärlocher, Kantonsrat Die Mitte, Eggersriet; Adrian Gmür, Kantonsrat Die Mitte, Bütschwil-Ganterschwil; Félix Brunschwiler, Gemeindepräsident Schmerikon; Michael Schöbi, Kantonsrat Die Mitte, Altstätten; Daniela Brunner-Gmür, Gemeindepräsidentin Kaltbrunn; Dominik Gemperli, Kantonsrat Die Mitte, Goldach; Franziska Steiner-Kaufmann, Kantonsrätin Die Mitte, Gommiswald; Bernhard Zahner, Kantonsrat SVP, Rapperswil-Jona; Friedrich von Toggenburg, Kantonsrat Die Mitte, Buchs; Peter Remek, Gemeindepräsident Amden; Heidi Romer-Jud, Kantonsrätin Die Mitte, Benken; Ernst Dobler, Kantonsrat Die Mitte, Oberuzwil; Martin Stöckling, Kantonsrat FDP, Rapperswil-Jona; Philipp von Schulthess, Präsident Arbeitgeberverband See und Gaster; Cornel Aerne, Kantonsrat Die Mitte, Eschenbach; Helen Alder Frey, Kantonsrätin Die Mitte, Gossau; Andreas Broger, Kantonsrat Die Mitte, Altstätten; Bruno Cozzio, Kantonsrat Die Mitte, Uzwil; Maximilian Veit, CEO Weidmann Group, Rapperswil-Jona; Barbara Dürr-Bruhin, Kantonsrätin Die Mitte, Gams; René Bühler, Kantonsrat SVP, Schmerikon; Patrick Dürr, Kantonsrat Die Mitte, Widnau; Philipp Egger, Kantonsrat Die Mitte, Jonschwil; Sandro Hess, Kantonsrat Die Mitte, Rebstein; Stefan Kohler, Kantonsrat Die Mitte, Sargans; Luzia Krempl-Gnädiger, Kantonsrätin Die Mitte, Goldach; Hans Oppliger, Kantonsrat EVP, Sennwald; Florin Scherrer, Kantonsrat Die Mitte, Gossau; Adrian Haller, Unternehmer, Rapperswil-Jona; Sepp Sennhauser, Kantonsrat Die Mitte, Wil; Thomas Warzinek, Kantonsrat Die Mitte, Mels; Renaldo Vanzo, Kantonsrat Die Mitte, Degersheim; Nicole Hayoz, Kantonsrätin EVP, St.Gallen; Florian Kobler, Kantonsrat SP und Präsident kantonaler Gewerkschaftsverbund, Gossau; Christof Züger, Kantonsrat FDP, Niederbüren; Margot Benz, Kantonsrätin Grüne, St.Gallen; Ruedi Mattle, Stadtpräsident Altstätten und Kantonsrat GLP; Bruno Dudli, Kantonsrat SVP, Oberbüren; Markus Wüst, Kantonsrat SVP, Oberriet; Andrin Monstein, Kantonsrat GLP, St.Gallen; Remo Maurer, Kantonsrat SP, Altstätten; Dr. Esther Granitzer, Kantonsrätin SVP, St.Gallen; Katrin Schulthess, Kantonsrätin SP, Grabs; Ariane Thür Wenger, Kantonsrätin SP, Rorschach; Damian Gahlinger, Kantonsrat SVP, Niederhelfenschwil; Daniel Bosshard, Präsident und Kantonsrat Grüne, St.Gallen; Sonja Lüthi, Kantonsrätin GLP, St.Gallen; Martin Hochreutener, Kantonsrat SVP, Goldach; Anita Wyss, Kantonsrätin Grüne, Vilters-Wangs; Maria Pappa, Kantonsrätin SP, St.Gallen; Sascha Schmid, Kantonsrat SVP, Buchs; Dominik Egli, Kantonsrat SVP, Wil; Marc Flückiger, Kantonsrat FDP, Wil; Philipp Köppel, Kantonsrat SVP, Gaiserwald; Ruth Keller-Gätzi, Kantonsrätin FDP, Wittenbach; Claudia Martin, Kantonsrätin SVP, Gossau; Christian Lippuner, Kantonsrat FDP, Grabs; Peter Jans, Stadtrat St.Gallen; Dario Sulzer, Kantonsrat SP, Wil; Andreas Bisig, Kantonsrat GLP, Rapperswil-Jona; Daniel Seelhofer, Rektor OST Ostschweizer Fachhochschule, Rapperswil-Jona; Peter Göldi, Geschäftsführer Regionalmanagement Obersee-Linth, Rapperswil-Jona; Silas Trachsel, Projektleiter Regionalmanagement Obersee-Linth, Rapperswil-Jona
Projekt

Über das Projekt
Das Berufs- und Weiterbildungszentrum Rapperswil-Jona (BWZ) stösst an seine Grenzen. Die heutige Infrastruktur ist veraltet. Zeitgemässer Unterricht wird in Zukunft kaum noch möglich sein. Weil der Platz fehlt, kann sich die Schule nicht weiterentwickeln – obwohl das dringend nötig wäre.
Auch die Berufs- und Laufbahnberatung See-Gaster arbeitet in Räumen, die nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen. Zudem befindet sich die Beratungsstelle in Uznach weit entfernt von den Schülerinnen und Schülern.
Mehr
Um die Situation zu verbessern, hat der Kanton St. Gallen im Südquartier in Rapperswil-Jona zwei geeignete Grundstücke erworben. Die Stimmberechtigten von Rapperswil-Jona haben diesem Landverkauf bereits 2016 zugestimmt. Der Neubau schafft Platz für 1600 Lernende und bietet zeitgemässe Schulzimmer, flexible Lernlandschaften und Arbeitszonen. Die zentrale Lage in Bahnhofsnähe macht das BWZ gut erreichbar.
Das neue BWZ wird nachhaltig gebaut: langlebig, energieeffizient und ressourcenschonend. Die Gesamtkosten betragen 91 Mio. Franken, davon 6.5 Mio. Franken für die Grundstücke. Mit dem Neubau entfallen fast 1 Mio. Franken Mietkosten pro Jahr.
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